Chez Frau G.
 



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Bitches Corner

27.10.04 09:48


Regionales

Heute habe ich mir die Mühe gemacht und meinen gestern frisch erworbenen Wirsing zu Kohlrouladen verarbeitet. Ja, es war Mühe, denn die Blätter müssen erst blanchiert werden, dann die Füllung rein in die Blätter und dann möglichst formschön zusammenrollen, so dass keine Füllung hinauslaufen kann. Portionsweise anbraten und schliesslich im geschlossenen Topf 20 Minuten garen lassen.

Für die Füllung von sechs Kohlrouladen nimmt man:
500g Rinderhackfleisch
4 EL Haferflocken
2 kleine Eier
1 gelbe Paprikaschote
4 grosse Champignons
1 grosse Zwiebel
3 kleine Knoblauchzehen
Pfeffer, Salz und gemahlenen Kümmel

Das Gemüse wird geputzt und fein gehackt und dann mit den restlichen Zutaten zu einem würzigen Teig verknetet, den man in die blanchierten Kohlblätter füllt, die zusammengerollt und mit Zahnstochern festgesteckt werden.
Das sieht dann so aus:

Wenn die Rouladen gar sind kann man den Sud andicken, mit Sahne, Gognac oder Wein verfeinern oder eine Packung pürrierte Tomaten unterrühren. Wir essen am liebsten Salzkartoffeln dazu, Kartoffelpüree oder Kroketten passen aber auch prima.
1.10.04 15:09


Klau schau wem

Die Sache mit dem verdorbenen Restaurantbesuch auf Usedom nicht auf sich beruhen lassen wollend, schrieb ich den Besitzern des Restaurants in Mellenthin am Wasserschloss eine Mail:

Sehr geehrte Frau K., sehr geehrter Herr K.!

Am Sonntag, den 19. September 2004, kehrten mein Mann und ich am frühen Nachmittag in ihrem Restaurant ein, um eine Kleinigkeit zu essen.

Der Besuch war schon länger geplant, Ihre Internetseite war mir positiv aufgefallen und in unserem Reiseführer wurde Ihre Adresse aufs wärmste empfohlen.
Weil wir des öfteren auf Usedom Urlaub machen und mit dem Gedanken spielten das nächste Mal in Ihrem Hotel über Sylvester einige Tage zu verbringen, kamen wir auf die Idee uns diesmal bereits ein wenig umzuschauen.

Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, waren wir sehr angetan vom dekorativen Zustand der Räumlichkeiten, dem schönen Geschirr und der netten Atmosphäre. Allein das Verhalten des Kellners war von Anfang an als grenzwertig zu bezeichnen. "Unfreundlich" ist noch die harmloseste Bezeichnung für jemanden der weder "bitte" noch "danke" zu kennen scheint, desorganisiert durch den Gastraum poltert und Gäste stundenlang auf die Möglichkeit zu bestellen oder zu bezahlen warten lässt.
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28.9.04 17:17


The life of blogger

1. Weblogs sind gut, weil …
Sie die Möglichkeit bieten ohne grosses Tamtam eine stattliche Anzahl tagebuchähnlicher Eintragungen zu sammeln. Ausserdem besitzen sie oft einen gewissen Unterhaltungswert. Es ist zumindest interessant einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben anderer zu erhaschen.

2. Weblogs sind böse, weil …
Weblogs selbst können gar nicht böse sein. Die armen Dinger können sich ja nicht gegen den Schwampf wehren mit dem sie gefüllt werden. Es gibt also höchstens bösartige Blogger. Wobei ich persönlich das Worte "böse" eher gegen "bescheuert" eintauschen möchte.

3. Warum schreibst Du ein Weblog?
Weil es mir Spass macht Ereignisse, Bilder und Links zu sammeln, ohne dass ich dabei Regale und Zimmer vollmüllen muss und alles ganz einfach per Suchfunktion wieder finden kann.

4. Was ist die beste/persönlichste/schönste Geschichte in Deinem Weblog?
Die meistgelesene ist zumindest diese hier.

5. Das Beste deutschsprachige Weblog ist …
Jedenfalls keines dieser sogenannten Larifari-Kultblogs, geführt von aufgeblasenen Wichtigtuern und/oder Online-Diven. Ich mag kleine, persönliche Blogs und meine Vorlieben ändern sich ständig. So wie die Blogs auch.

6. Wer (welche Persönlichkeit) sollte noch Weblog schreiben? .
Marcel Reich-Ranicki.

7. Die ultimative Bedeutungsfindung: Was ist ein Weblog? .
Eine Plattform des virtuellen Exibitionismus´ realer oder auch erfundener Personen.

via cult7

24.9.04 17:18


Die Aktuelle Saufbude

Aktuelle Saufbude

Carlo von Thiedemann verlässt die aktuelle Schaubude. Ich selbst wusste bisher gar nicht, dass er dort tätig ist, wahrscheinlich weil ich sowas nicht gucke. Aber in die Abschiedsparty habe ich zufällig hineingezappt und fand dort nicht nur Carlo-Hushpuppifalte-von Thiedemann auf einem Podest sitzend vor, nein auch eine Menge B-Promis hatten sich versammelt, um den guten, alten Carlo zu verabschieden.

Eine kleine, dünne, mir ebenfalls unbekannte Moderatorin, die zu der Zeit als Carlo anfing den NDR zu drangsalieren garantiert noch nicht mal in Planung war, hopste im netten schwarzen Kleidchen durch die Sendung und interviewte fröhlich die alten Weggefährten und sogenannten Freunde.


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4.9.04 11:58


Hallo, hören Sie mich?

Frau G. liebt ebay. Da gibts alles und vieles sogar besonders günstig oder zumindest preiswerter, als im Geschäft.
Und um diese Schnapper aufzustöbern, wühlt Frau G. sich durch das Angebot, wie ein virtuelles Trüffelschwein.
Herr G. steht auch auf ebay und schnappt ebenfalls gerne das eine oder andere, allerdings ist die Artikelauswahl ausgesprochen unterschiedlich. Auf Herrn G. Liste stehen bevorzugt CDs von Bands mit einem blutrünstigen englischen Namen wie "suck my bloody cock" oder so ähnlich, auf denen Männer zu lauter Musik herumbrüllen und behaupten sie würden singen. Nee, ist klar.

Ich hingegen stöbere nicht nur für mich, nach Schuhen, Bastelkram, Schuhen, Klamotten, Porzellan, Schuhen und Schuhen, sondern auch für Freundinnen, wenn ich ein besonderes Geschenk suche.
In diesem speziellen Fall ist die betreffende Freundin schwanger und Frau G. hatte sich in den kopf gesetzt ihr ein Tragetuch zu schenken, auf das sie ein oder zwei gierige Blicke geworfen hatte. In Herrn G.s Welt der herumröhrenden Gewaltmusiker war bisher von der Existenz solcher Tücher scheinbar nichts bekannt. Es muss so sein, sonst hätte sich nicht folgender Dialog abgespielt:

Herr G.: Was suchst Du denn da?
Frau G.: Ich guck nach einem Didymostuch.
Herr G.: Wofür ist das denn gut?
Frau G.: Ein Tragetuch für Babys.
Herr G.: Und wieso heisst das Diddlmaustuch?
Frau G.: Didymos.
Herr G.: Sag ich ja, Diddlmaus.
Frau G.: Didymos. Deh, ih, deh, ypsylon.
Herr G.: Didymaus? Wer soll das denn sein?
Frau G.: Niemand. Weil es nicht Didymaus sondern Didymos heisst. Emm, oh, ess.
Herr G.: Was für ein blöder Name ist das denn?
Frau G.: *stöhn*
1.9.04 09:49


Sei (k)ein Frosch!


Endlich abfotografiert, das Hochzeitstagsgeschenk für Herrn G..

Es handelt sich um eine grosse Milchkaffeetasse, die schon fleissig in Gebrauch ist.

Meine Freundin B. ist übrigens der Ansicht ich verschleuderte mein Talent und solle doch endlich anfangen Kapital aus meiner Kunstfertigkeit zu schlagen.

Nun stellt sich mir seit ein paar Tagen die Frage, ob ich nicht tatsächlich, zumindest eine Weile, nur noch Kunsthandwerkliches produziere und verkaufe.
Warum eigentlich nicht?

Individuelles Porzellan auf Bestellung? Gibt es dafür überhaupt einen Markt? Ich bin mir nicht wirklich schlüssig...
30.8.04 18:45


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