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27.10.04 09:48


Die beiden ersten Sendungen



Dolly das Schaf wurde weg genickt

"Ich bin ein Star holt mich hier raus."
Ja, dieser Satz ist leichter und kürzer auszusprechen als "Hilfe, ich bin ein C-Promi und halte es doch nicht zwei Wochen aus mich hier zum Affen zu machen, ich will hier wieder weg!". Obwohl zweiterer sicher mehr der Wahrheit entspräche.

Und bevor sich jemand wundert: natürlich muss ich auch diesmal wieder zugucken, wenn verkrachte Show-Existenzen Insekten mampfen, mit Schlangen im Tümpel schwimmen oder in den Wald kacken.

Es ist purer Voyeurismus, ich weiss es ja, aber bis auf den kleinen, schwarzen Fabrice, der kein Wort deutsch versteht und sich wahrscheinlich wundert, wer diese ganzen Spacken um ihn herum in dem Camp eigentlich sind, hat jeder einzelne von denen verdient, dumpf vor sich hin zu brüten und mit schrecklichen Tagesaufgaben gequält zu werden.

Da haben wir Carsten Spengemann (alias Carsten Speckmann, denn Herr G. bekommt diese beiden Knilche immer ducheinander und verleiht ihnen gerne abenteuerliche Nachnamen). Carsten "die Elster" Spengemann, angeblicher, unehelicher Enkel von Hans Albers, tatsächlicher Moderator von "Deutschland sucht den Superdepp" und scheinbar so schlecht im Geschäft, dass er es nötig hat mit den anderen Show-Leichen im Dschungel zu hocken, wirft Desiree Nickl vor sie sei ein Parasit.

Desiree Nick, lispelnd, giftspritzend und zweitschönste Transe gleich nach Naddel, wirft Dolly "aaahbäääodääärssssäää" Buster vor, deren Make-Up sähe aus wie Bauernmalerei.
Man könnte demnach glatt meinen die gute Desiree sei auf dem Naturschönheitstripp, wären da nicht ihre total schlechte Haut, die auf imensen Make-Up Missbrauch schliessen lässt, ihre abrasierten Colina-Augenbrauen und ihre hässlichen, angeschweissten Haarteile. Wir halten kurz inne und fragen uns: ist sie vielleicht so sauer, weil man ihr selbst den 20 Kilo schweren Schminkkoffer im Camp verweigert hat?

Aber egal welche Motivation ihre Boshaftigkeit ans Licht des Tages treibt, Desiree wird für ihre Gemeinheiten gegenüber Porno-Dolly streng von Jimmy Hartwig, dem hesselnden Ex-Fussballprofi, zurecht gewiesen. Der Jimmy ist der, der nervigen Frauen übigens gerne mal sagt sie sollen ihre Titten in die Ecke stellen und das Maul halten.

Wobei wir bei Naddel wären. Die mag den Jimmy gerne, denn sie hat nicht nur viel Silikonholz vor der Hütten, dass sogar von einigen parkuhrgrossen Asiaten mal öffentlich, live und in Farbe ausgewogen wurde, nein sie ist auch gewöhnt, dass man ihr sagt sie soll das Maul halten.

Vom Dieter nämlich, über den sie, angeheizt von Dödeldidesiree, gerne und viel spricht. Besonders mit Isabell Varell, die mal mit Drafi Deutscher verheiratet war, aka Bohlens Grossvater im Geiste, und der Dieter es ebenfalls angeblich mal bei einer Party unterm Tisch besorgt haben soll. Also der Dieter der Varell, nicht der Deutscher dem Dieter.

Natürlich stimmt das alles gar nicht, wie Isabell alle erbost aufklärt. Und da schliesst sich nun Heydi Nunez Gomez gerne an, die hatte nämlich ebenfalls keinen Sex, weder mit Dieter, noch mit Boris. Der dicke Harry W. ist viel zu sehr mit schwitzen und hungern beschäftigt, als das er sich um Sex kümmern könnte und Fabrice versteht leider gar nicht erst worums geht.

Zum guten Schluss kotzt Desiree Nick sich nicht nur verbal aus, sondern auch noch zusätzlich mitten ins Lager und Dolly holt ihre Titten aus der Ecke und entfleucht gleich ganz aus dem Camp weil sie da einfach nicht kacken kann.

Wenn das nicht Spannung pur war, dann weiss ich es auch nicht...



 

Igitt

Gestern abend war ich kurz davor den Tierschutzbund in Australien anzurufen. allein die Nummer stand nicht im Telefonbuch.

Dabei handelt es sich doch wohl eindeutig um Tierquälerei, wenn Desiree Nick ihren riesigen Rüssel in einen Kasten voller unschuldiger Maden steckt, um dort nach einem Stern zu graben. Wahrscheinlich hat sie dabei etliche Tierchen zu Tode gequetscht und einige Unschuldige verschluckt, schon damit sie später nochmal ordentlich TV wirksam in den Busch kotzen kann.

Als sie später ins Lager zurück kehrte, weigerte sich Carsten "Leckeraberdumm" Spengemann allerdings trotzdem ihr die Dominastiefel zuzuschnüren, einer der beiden Luxusgegenstände, die Frau Nick mit ins Camp nahm.

"Er habe keine Humor", lispelte sie ihm böse entgegen "und sie habe keinen Teamgeist", konterte er. Das ging hin und her, bis er plötzlich meinte auf sexy Spiele mit ihr habe er keine Lust, sie sei nicht sein Fall. Ich glaube das hat sie wirklich getroffen, denn wie es scheint hält sie sich tatsächlich für unheimlich erotisch. Da kann man natürlich geteilter Meinung sein...

Die Zuschauer jedenfalls lieben sie - so sehr sogar, dass sie heute die Insekten von gestern wegmampfen darf.

Immerhin, sehr proteinhaltig das, andererseits kotzt sie ja eh gleich alles wieder aus.
Ich glaube übrigens Harry W. würde liebend gerne mit Desiree tauschen, der ist super angefressen wegen der Zwangsdiät aus Reis und Bohnen und ausserdem pisst dauernd jemand auf die Klobrille, was für den dicken Holländer endgültig das Fass zum überlaufen brachte.

Erst verdächtigte er Willi Herren, wahrscheinlich weil der auch in der Lindenstrasse immer das arschloch gibt, aber dann deutete Spion Spengemann an, dass er ganz genau wisse, wer vor Harry auf dem Lokus gewesen sei und nein, das sei kein Mann gewesen! O.k. dann scheiden Naddel und Desiree schonmal aus, aber ist Heydi Nanu-Gomez tatsächlich eine Stehpinklerin? Bei isabell kann man sich sowas erst recht nicht vorstellen, die wirkt so tüchtig und reinlich. und Heydi wusste immerhin nicht mal wie man einen Topf ohne Spülbecken abspülen sollte.

Fabrice hat mal wieder gar nicht kapiert worum es eigentlich ging und auch dass er zum Chef gewählt worden ist, hat er erstmal schwer begreifen können. Vielleicht besorgt ihm Frank Farian demnächst auch noch jemanden der für ihn redet und denkt, nicht nur einen der für ihn singt.

Dolly jedenfalls ist froh wieder draussen zu sein und tut nun in sämtlichen Interviews kund, dass Desiree Lesbensex mit ihr haben wollte und nur deshalb so unfreundlich wurde, weil sie dergleichen abgelehnt hat. Nee Dolly, ist klar.
Gut, dass wir das geklärt haben...

26.10.04 14:55


Regionales

Heute habe ich mir die Mühe gemacht und meinen gestern frisch erworbenen Wirsing zu Kohlrouladen verarbeitet. Ja, es war Mühe, denn die Blätter müssen erst blanchiert werden, dann die Füllung rein in die Blätter und dann möglichst formschön zusammenrollen, so dass keine Füllung hinauslaufen kann. Portionsweise anbraten und schliesslich im geschlossenen Topf 20 Minuten garen lassen.

Für die Füllung von sechs Kohlrouladen nimmt man:
500g Rinderhackfleisch
4 EL Haferflocken
2 kleine Eier
1 gelbe Paprikaschote
4 grosse Champignons
1 grosse Zwiebel
3 kleine Knoblauchzehen
Pfeffer, Salz und gemahlenen Kümmel

Das Gemüse wird geputzt und fein gehackt und dann mit den restlichen Zutaten zu einem würzigen Teig verknetet, den man in die blanchierten Kohlblätter füllt, die zusammengerollt und mit Zahnstochern festgesteckt werden.
Das sieht dann so aus:

Wenn die Rouladen gar sind kann man den Sud andicken, mit Sahne, Gognac oder Wein verfeinern oder eine Packung pürrierte Tomaten unterrühren. Wir essen am liebsten Salzkartoffeln dazu, Kartoffelpüree oder Kroketten passen aber auch prima.
1.10.04 15:09


Klau schau wem

Die Sache mit dem verdorbenen Restaurantbesuch auf Usedom nicht auf sich beruhen lassen wollend, schrieb ich den Besitzern des Restaurants in Mellenthin am Wasserschloss eine Mail:

Sehr geehrte Frau K., sehr geehrter Herr K.!

Am Sonntag, den 19. September 2004, kehrten mein Mann und ich am frühen Nachmittag in ihrem Restaurant ein, um eine Kleinigkeit zu essen.

Der Besuch war schon länger geplant, Ihre Internetseite war mir positiv aufgefallen und in unserem Reiseführer wurde Ihre Adresse aufs wärmste empfohlen.
Weil wir des öfteren auf Usedom Urlaub machen und mit dem Gedanken spielten das nächste Mal in Ihrem Hotel über Sylvester einige Tage zu verbringen, kamen wir auf die Idee uns diesmal bereits ein wenig umzuschauen.

Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, waren wir sehr angetan vom dekorativen Zustand der Räumlichkeiten, dem schönen Geschirr und der netten Atmosphäre. Allein das Verhalten des Kellners war von Anfang an als grenzwertig zu bezeichnen. "Unfreundlich" ist noch die harmloseste Bezeichnung für jemanden der weder "bitte" noch "danke" zu kennen scheint, desorganisiert durch den Gastraum poltert und Gäste stundenlang auf die Möglichkeit zu bestellen oder zu bezahlen warten lässt.
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28.9.04 17:17


The life of blogger

1. Weblogs sind gut, weil …
Sie die Möglichkeit bieten ohne grosses Tamtam eine stattliche Anzahl tagebuchähnlicher Eintragungen zu sammeln. Ausserdem besitzen sie oft einen gewissen Unterhaltungswert. Es ist zumindest interessant einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben anderer zu erhaschen.

2. Weblogs sind böse, weil …
Weblogs selbst können gar nicht böse sein. Die armen Dinger können sich ja nicht gegen den Schwampf wehren mit dem sie gefüllt werden. Es gibt also höchstens bösartige Blogger. Wobei ich persönlich das Worte "böse" eher gegen "bescheuert" eintauschen möchte.

3. Warum schreibst Du ein Weblog?
Weil es mir Spass macht Ereignisse, Bilder und Links zu sammeln, ohne dass ich dabei Regale und Zimmer vollmüllen muss und alles ganz einfach per Suchfunktion wieder finden kann.

4. Was ist die beste/persönlichste/schönste Geschichte in Deinem Weblog?
Die meistgelesene ist zumindest diese hier.

5. Das Beste deutschsprachige Weblog ist …
Jedenfalls keines dieser sogenannten Larifari-Kultblogs, geführt von aufgeblasenen Wichtigtuern und/oder Online-Diven. Ich mag kleine, persönliche Blogs und meine Vorlieben ändern sich ständig. So wie die Blogs auch.

6. Wer (welche Persönlichkeit) sollte noch Weblog schreiben? .
Marcel Reich-Ranicki.

7. Die ultimative Bedeutungsfindung: Was ist ein Weblog? .
Eine Plattform des virtuellen Exibitionismus´ realer oder auch erfundener Personen.

via cult7

24.9.04 17:18


Die Aktuelle Saufbude

Aktuelle Saufbude

Carlo von Thiedemann verlässt die aktuelle Schaubude. Ich selbst wusste bisher gar nicht, dass er dort tätig ist, wahrscheinlich weil ich sowas nicht gucke. Aber in die Abschiedsparty habe ich zufällig hineingezappt und fand dort nicht nur Carlo-Hushpuppifalte-von Thiedemann auf einem Podest sitzend vor, nein auch eine Menge B-Promis hatten sich versammelt, um den guten, alten Carlo zu verabschieden.

Eine kleine, dünne, mir ebenfalls unbekannte Moderatorin, die zu der Zeit als Carlo anfing den NDR zu drangsalieren garantiert noch nicht mal in Planung war, hopste im netten schwarzen Kleidchen durch die Sendung und interviewte fröhlich die alten Weggefährten und sogenannten Freunde.


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4.9.04 11:58


Hallo, hören Sie mich?

Frau G. liebt ebay. Da gibts alles und vieles sogar besonders günstig oder zumindest preiswerter, als im Geschäft.
Und um diese Schnapper aufzustöbern, wühlt Frau G. sich durch das Angebot, wie ein virtuelles Trüffelschwein.
Herr G. steht auch auf ebay und schnappt ebenfalls gerne das eine oder andere, allerdings ist die Artikelauswahl ausgesprochen unterschiedlich. Auf Herrn G. Liste stehen bevorzugt CDs von Bands mit einem blutrünstigen englischen Namen wie "suck my bloody cock" oder so ähnlich, auf denen Männer zu lauter Musik herumbrüllen und behaupten sie würden singen. Nee, ist klar.

Ich hingegen stöbere nicht nur für mich, nach Schuhen, Bastelkram, Schuhen, Klamotten, Porzellan, Schuhen und Schuhen, sondern auch für Freundinnen, wenn ich ein besonderes Geschenk suche.
In diesem speziellen Fall ist die betreffende Freundin schwanger und Frau G. hatte sich in den kopf gesetzt ihr ein Tragetuch zu schenken, auf das sie ein oder zwei gierige Blicke geworfen hatte. In Herrn G.s Welt der herumröhrenden Gewaltmusiker war bisher von der Existenz solcher Tücher scheinbar nichts bekannt. Es muss so sein, sonst hätte sich nicht folgender Dialog abgespielt:

Herr G.: Was suchst Du denn da?
Frau G.: Ich guck nach einem Didymostuch.
Herr G.: Wofür ist das denn gut?
Frau G.: Ein Tragetuch für Babys.
Herr G.: Und wieso heisst das Diddlmaustuch?
Frau G.: Didymos.
Herr G.: Sag ich ja, Diddlmaus.
Frau G.: Didymos. Deh, ih, deh, ypsylon.
Herr G.: Didymaus? Wer soll das denn sein?
Frau G.: Niemand. Weil es nicht Didymaus sondern Didymos heisst. Emm, oh, ess.
Herr G.: Was für ein blöder Name ist das denn?
Frau G.: *stöhn*
1.9.04 09:49


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